Das ist DIE Frage, die Sie sich vor dem Kauf einer japanischen Toilette stellen sollten: Braucht man eine Steckdose im WC? Die Antwort lautet ja. Reinigung mit warmem Wasser, beheizter Sitz, Trocknung, automatisches Öffnen: All diese Funktionen benötigen Strom. So bereiten Sie Ihre Installation sicher vor.
Warum eine japanische Toilette Strom braucht
Eine japanische Toilette ist ein vollwertiges Elektrogerät. Der Strom wird benötigt, um:
- das Wasser für die Reinigung zu erwärmen;
- den Sitz zu beheizen;
- die Warmlufttrocknung zu betreiben;
- Düse, automatische Spülung, Deckel und Fernbedienung zu steuern.
Die japanischen Toiletten von Nelsmann arbeiten mit 220 V und einem Stecker nach europäischer Norm. Die gute Nachricht: Die meisten verfügen über eine Notspülung, sodass Sie auch bei einem Stromausfall spülen können.
Wo sollte die Steckdose platziert werden?
Ideal ist eine Steckdose neben oder hinter der Toilette, in einem Abstand, den das Netzkabel ohne Zug erreicht. Einige Grundregeln:
- Kein Verlängerungskabel und keine Mehrfachsteckdose: Schließen Sie die Toilette direkt an eine Wandsteckdose an.
- Eine geerdete Steckdose – Pflicht für ein Gerät, das Wasser und Strom kombiniert.
- Eine spritzwassergeschützte Steckdose: Platzieren Sie sie nicht direkt unter dem Wasseranschluss oder knapp über dem Boden.
- Bei einem Wand-WC kann die Steckdose in der Verkleidung des Vorwandelements mit einer Revisionsöffnung vorgesehen werden. Das ist die unauffälligste Lösung.
Was sagt die Norm NF C 15-100?
In Frankreich unterliegen elektrische Hausinstallationen der Norm NF C 15-100. Für eine japanische Toilette sind vor allem diese Punkte wichtig:
- Absicherung durch einen 30-mA-FI-Schutzschalter: Der Stromkreis muss durch einen hochempfindlichen Fehlerstromschutzschalter gesichert sein, der bei einem Fehlerstrom den Strom abschaltet.
- WC im Badezimmer: Die Norm definiert „Schutzbereiche“ rund um Dusche und Badewanne, in denen Steckdosen stark eingeschränkt sind. Befindet sich Ihr WC im Badezimmer, muss die Steckdose außerhalb dieser Bereiche liegen.
- Separates WC: Die Vorgaben sind einfacher, doch die Steckdose muss weiterhin abgesichert und geerdet sein.
Die genauen Regeln hängen von der Gestaltung Ihres Raumes ab. Im Zweifelsfall lassen Sie den Standort von einem Elektriker prüfen.
Ich habe keine Steckdose im WC – was tun?
Das ist in Altbauten sehr häufig der Fall. Es gibt mehrere Lösungen:
- Eine Leitung aus einem Nachbarraum verlegen – auf Putz in einem Kabelkanal oder unter Putz, wenn Sie die Wände ohnehin erneuern.
- Renovierungsarbeiten nutzen, um die Steckdose in der Verkleidung oder Trennwand einzuplanen.
- Einen Elektriker beauftragen: Das ist ein kurzer Einsatz, der Ihnen eine normgerechte und sichere Installation garantiert.
Denken Sie gleich zu Beginn Ihres Projekts daran: Dieser Posten gehört in Ihr Budget. Ob sich die Investition lohnt, erfahren Sie in unserem Artikel Intelligente Toilette: Lohnt sich das?
Und wie steht es um die Sicherheit?
Wasser und Strom vertragen sich gut, wenn das Gerät richtig konstruiert ist. Die japanischen Toiletten von Nelsmann sind CE-zertifiziert, und Modelle wie das Kaku sind nach IPX4 geschützt (Schutz gegen Spritzwasser), mit einem gegen Fehlerströme gesicherten Stecker.
Checkliste vor der Bestellung
- Eine geerdete 220-V-Steckdose in der Nähe der Toilette.
- Ein durch einen 30-mA-FI-Schutzschalter gesicherter Stromkreis.
- Kein Verlängerungskabel und keine Mehrfachsteckdose.
- Ein Wasseranschluss in der Nähe.
- Ein mit dem gewählten Modell kompatibler Abwasseranschluss (prüfen Sie das technische Datenblatt).
Alles bereit? Lesen Sie unsere Installationsanleitung und entdecken Sie dann unsere japanischen Toiletten. Eine Frage zu Ihrer Situation? Unser Kundenservice antwortet Ihnen innerhalb von 24 Stunden an Werktagen.